Kurz vor dem ersten Schnee in Cronenberg spielten die 2001er am Samstagabend gegen die SSVG Velbert.

Wenn der 2. gegen den 9. spielt, muss man erst einmal zufrieden sein, wenn man nicht verliert, doch am Ende des Spiels musste man sich schon fragen, wieso beide Teams sieben Plätze auseinander stehen.

Doch der Reihe nach:

Der CSC begann gegen die Schlossstädter defensiv und wollte den Gegner kommen lassen. Da Velbert offensichtlich die gleiche Taktik gewählt hatte, geschah daher zunächst nicht viel. Mit zunehmender Zeit nahm der CSC das Heft in die Hand und kam zu ersten kleineren Chancen.

Als es schon nach einem 0:0 zur Pause aussah, der Schock: Wieder mal ein schwerer individueller Fehler in der Innenverteidigung und Velbert sagte Danke. 0-1 in der 39. Minute. 

Doch die 2001er ließen sich nicht entmutigen und kamen noch entschlossener aus der Pause. Mit etwas Glück dann der Ausgleich durch Tuncay in der 45. Minute. Sein Schuss wurde von der Abwehr unhaltbar abgefälscht. Die was dann erst recht das Zeichen für den CSC noch mehr zu versuchen. Optisch hatte man nun Feldvorteile und war dem Gegner läuferisch überlegen. Leider führte ein weiterer individueller Fehler, praktisch mit der einzigen Chance für die Gäste in der zweiter Hälfte zum 1-2 in der 57. Minute. 

Doch auch danach gab der CSC weiter den Ton an und schon acht Minuten später erzielte unser Goalgetter Rido den Ausgleich nach einer sehr schönen Kombination.

In den letzten 15 Minuten dann ein deutliches Übergewicht für den CSC. Erst ein Schuss von Rido knapp neben den Pfosten, dann ein Weitschuss von Dwayne der knapp drüber ging. Julian war schon frei vorm Torwart als der Vorteil doch noch abgepfiffen wurde und schließlich ein fulminanter Lattenkracher von Niko nach einem Freistoß aus 25 Metern in der 77. Minute.

Leider wollte der Siegtreffer nicht mehr fallen. Mit einigen Minuten Nachspielzeit beendete der umsichtige Schiedsrichter dann die Partie.

Nach der enttäuschenden Niederlage vor einer Woche in Hasten wurde unter der Woche vieles besprochen und einiges ausprobiert. Offensichtlich hat es erste Erfolge gebracht. Es stand eine entschlossene und spielerisch überzeugende Elf auf dem Platz, die dem Gegner mit zunehmender Spieldauer überlegen war.

Diese Leistung muss nun Maßstab für die beiden noch anstehenden Spiele der Hinrunde sein.