Kategorie: E4-News
Veröffentlicht: 27 August 2016
Zuletzt aktualisiert: 07 Juli 2017
Vor den Sommerferien kam es in unserem Team zu einem großen Umbruch. Wir im Trainergespann waren uns über die zukünftige Ausrichtung nicht eins. Ich, als Hauptverantwortlicher, wollte die Vorgabe des Vereine “Erlebnis anstatt Ergebnis”, doch meine beiden Kollegen wollten etwas anderes. Wir waren ein sehr erfolgreiches Gespann und haben viel erreicht. Dafür meinen Dank, doch jetzt war es Zeit, dass wir getrennte Wege gehen. Ein Teil der Spieler haben den Verein verlassen, dafür kam adäquater Ersatz. Zusätzlich konnte ich Giovanni Buscagli, seinerseits Trainer der F-Jugend beim SSV Sudberg, vom CSC überzeugen, so dass wir in der kommenden Saison gemeinsam des Team leiten werden. Jetzt ist es unsere Aufgabe wie eine Patch-Workfamilie zusammenzuwachsen. Da ich unseren beiden 2007er im Team vor der Saison zugesichert habe mit der Mannschaft das Jahr F-Jugend zu überspringen und in der E-Jugend antreten, werden wir uns als überwiegend 2008er-Jahrgang in der KK 7 der E-Jugend durchschlagen. Wir haben den Kader extra etwas kleiner gehalten, damit an Spieltagen niemand zu Hause bleiben muss und beim Spiel immer alle eingesetzt werden können.
 
Am Freitag hatte das Team seine erste Bewährungsprobe. Wir waren auf dem F-Jugendturnier beim TSV Ronsdorf nur mit unseren 2008er angereist. Im ersten Spiel ging es gleich gegen die F1 des TSV Rosndorf. Das Spiel war offen und es gab Chancen auf beiden Seiten. Doch am Ende knipste nur unser Stürmer. Damit hatten wir einen Einstand nach Maß. Im zweiten Spiel wurden wir vom FC Mettmann zu Beginn überrumpelt und lagen schnell zurück. Wir fingen uns, aber das Spiel ging verdient an Mettmann. Im letzten Spiel gegen Bergisch Born zeigten die Jungs ein klasse Vorstellung. Sie spielten zusammen, als ob sie schon ewig zusammen sind. Daraus resultierten auch zahlreiche Tore und lauter zufriedene Cronenberger Jungs.
 
Wir Trainer waren mit dem ersten Turnier hoch zufrieden. Die Jungs hatten bis dato nur eine (!) gemeinsame Trainingseinheit und harmonierten von Spiel zu Spiel besser. Das läßt uns Trainer zuversichtlich in die Zukunft blicken. Der einzige Wehrmutstropfen an diesem Tag war die extrme Hitze, so dass wir unseren neuen (langarm) Trikots der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal nicht anziehen konnten.